SO FUNKTIONIEREN PROFESSIONELLE TEXTE IM DIALOGMARKETING

Wollen Sie als Unternehmer eine klare (Werbe-) Botschaft an Ihre Zielgruppe senden? Mit der richtigen Schreibtechnik funktioniert es!

Blah, blah, blah, blah, blah… Viele Werbetexte, auf die wir täglich in Newslettern, Werbebriefen, Broschüren, Faltblättern und dergleichen stoßen, sind bei genauerem Hinsehen leider nichts als heiße Luft. Sie verfehlen oft die eigentliche Zielgruppe, meist viel zu lange, überlaufend und einfach nicht auf den Punkt – pures “Blabla”. Als Unternehmer wollen Sie Ihren Empfängern eine klare (Werbe-)Botschaft vermitteln und bestimmte Aktionen oder Angebote in den Köpfen Ihrer potenziellen Kunden verankern.

Dazu braucht man aber zunächst eine klare Struktur beim Schreiben und vor allem ein Motto, nämlich: Es wird immer kürzer!

Ja, lesen Sie richtig – auch wenn viele Unternehmer sich weigern, es zu glauben, weil sie denken, dass ALLES wichtig ist: Sie können die Texte jederzeit kürzen. Sie müssen nicht alles in einem Absatz oder auch nur in einem Satz zusammenfassen. Und Sie brauchen Ihre Sätze nicht unnötig zu verschönern, um sie so pompös wie möglich klingen zu lassen.

Das beste Beispiel: Sehen Sie sich diesen Satz an! Verstehen Sie sofort, was das bedeutet?

“Nachdem ich angekommen war und die Bedingungen geprüft hatte, konnte ich gewinnen.

Es ist alles so einfach:

Ich kam, ich sah, ich siegte.

Natürlich ist dieses Beispiel übertrieben, aber es zeigt deutlich, wohin der Weg der professionellen Texterstellung im Dialogmarketing führt:

Mit diesen konkreten Tipps funktioniert es:

Tipp 1: Verwenden Sie die KISS-Formel (= Keep It Short and Simple): Verwenden Sie immer

– kurze Sätze : Richtwert: nicht mehr als 14 bis 20 Wörter pro Satz

– kurze Wörter: der Fokusbereich des Auges ist ein Oval mit einem Durchmesser von etwa 3 cm. Deshalb: Verwenden Sie nicht mehr als 5-6 Silben pro Wort!

– Beispiel: Automobilzulieferer-Konferenz -> Automobilzulieferer-Konferenz -> Automobilzulieferer-Konferenz

Tipp 2: Verwenden Sie so wenig Fremd- und Fachbegriffe wie möglich!

Wenn Sie internes Fachwissen mit Kollegen diskutieren, können Sie sich in der Fachterminologie verlieren. Aber das hat in der externen Kommunikation nichts zu suchen, ganz im Gegenteil: Sie verwirren damit nur Ihre potenziellen Kunden. Schreiben Sie deshalb am besten so, dass Ihre Großmutter es versteht – das ist das beste Rezept: einfach, klar verständlich und mit möglichst wenigen Fremd- und Fachwörtern.

Wichtig: Fürchten Sie sich nicht vor einfachen Sätzen! Viele Unternehmer würden gerne übertriebene, so genannte “schöne” Sätze mit hochfliegenden Begriffen formulieren, um professionell zu wirken. Doch in Wirklichkeit macht die angebliche Angst vor der Banalität diese Sätze schwerfällig, schwer verständlich und im schlimmsten Fall sogar unleserlich.

Praktischer Tipp Nr. 3: Weg vom Stil der Namen!

Niemand liest gerne Sätze, in denen Aktivitäten mit Namen beschrieben werden. Doch Firmentexte sind voll davon! Und das alles nur, weil sich Unternehmen als vermeintlich “gebildet” ausdrücken wollen. Tun Sie das nicht! Verwenden Sie Verben anstelle von Substantiven, wenn Sie etwas genauer beschreiben oder erklären wollen! Zum Beispiel: – Falsch: “Wenn Sie Ihre Daten in das untenstehende Formular eingeben, werden Sie in unserer Datenbank registriert”. – Besser: “Tragen Sie Ihre Daten in das untenstehende Formular ein! Auf diese Weise werden Sie in unserer Datenbank registriert”. – Schlecht: “Unser Angebot zur Zusammenarbeit unterbreitet” – Besser: “Unser Angebot zur Zusammenarbeit mit Ihnen”.

Tipp 4: Vermeiden Sie Hilfsverben!

Hilfsverben wie “muss”, “darf”, “wird”, “kann”, “will”, “sollte” oder “sollte nicht” haben keinen Platz in der Kommunikation Ihres Unternehmens. Zum Beispiel: – Falsch: “Können wir Ihnen…” – Besser: “Wir schicken Ihnen…” – Schlecht: “Wir teilen Ihnen hiermit mit, dass…” – Besser: “Wir informieren Sie hiermit…”

Praktischer Tipp 5: Schreiben Sie aktiv!

Fordern Sie konkrete Aktionen statt übertriebener Formulierungen. Zum Beispiel: – Handeln Sie jetzt! – Bestellen Sie jetzt! – Probieren Sie es aus! – Jetzt sparen! – Sagen Sie klar und deutlich, was Sie wollen, und reden Sie nicht um den heißen Brei herum! Wenn Sie wollen, dass Ihre Kunden etwas kaufen, müssen Sie es auch sagen: klar, nicht zu schüchtern, an den richtigen Stellen – und nicht zu aufdringlich.

– Sie sollten verständlich schreiben,
– möglichst einfache Wörter verwenden – und einen einfachen Satzbau verwenden!