OnPage-Optimierung ist Teil der Optimierung für Google & Co.

Die Seitenoptimierung ist eine Maßnahme zur Suchmaschinen-optimierung. Bei der OnPage-Optimierung wird die Webseite so aufbereitet, dass eine Seite für Suchmaschinen und Leser optimal gestaltet ist.

Die Seitenoptimierung lässt sich grob in technische, inhaltliche und strukturelle Aspekte unterteilen. Beispielsweise können Links, Texte oder Weiterleitungen auf einer Website optimiert werden. Das Ziel der Seitenoptimierung ist in erster Linie die bestmögliche Platzierung in Suchmaschinen.

Gründe für die Seitenoptimierung

Google wertet Millionen von Websites aus und vergleicht sie nach bestimmten Richtlinien miteinander. Auf diese Weise will der Betreiber der Suchmaschine, die für das jeweilige Thema relevanteste Website finden und dem Nutzer das Ergebnis liefern, das dem Suchergebnis am besten entspricht.

Im Rahmen der Seitenoptimierung platzieren wir Signale auf einer Seite, die Google zeigen, wofür die betreffende Seite bestimmt ist und – wie sie sich zu anderen Seiten in der Domain verhält. Je mehr eine Seite optimiert ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie in Google-SERPs (Suchmaschinen Ergebnissen) gut platziert wird.

Wichtige Elemente der OnPage-Optimierung

Bei der OnPage-Optimierung spielen viele Faktoren eine Rolle. Google und Company gibt jedoch offiziell nur einige dieser Faktoren bekannt. SEO-Experten müssen daher viele der Ranking-Faktoren durch Tests, logische Schlussfolgerungen oder persönliche Bewertungen definieren.

Die Maßnahmen, die wirken und ihre Bedeutung, lassen sich daher nur unter bestimmten Bedingungen bei der On-Page- und Off-Page-Optimierung vorhersagen.

Google berücksichtigt u.a. die folgenden Faktoren:

Keywords

Eines der wichtigsten Elemente jeder Website sind Schlüsselwörter, die an verschiedenen Stellen auf der Website vorhanden sein müssen.Die Suchmaschine durchsucht die Texte einer Seite und ordnet die Website anhand der gefundenen Wörter und Wortfolgen einem bestimmten Thema zu.Die entsprechende Website wird dann entsprechend den Suchanfragen der Benutzer abgespielt. Mit den richtigen Worten sagen die Website-Betreiber der Suchmaschine, wofür sie gefunden werden wollen. Schlüsselwörter, semantisch verwandte Begriffe und Synonyme müssen daher nicht nur unbedingt im Text vorkommen, sondern im besten Fall auch an den richtigen Stellen stehen.

SEO-Experten gehen zum Beispiel davon aus, dass ein Schlüsselwort im Titel wichtiger ist als in der Mitte eines Absatzes. Die Dichte oder Häufigkeit der Verwendung von Schlüsselwörtern ist umstritten. Die Informationen über die korrekte Dichte von Schlüsselwörtern haben sich im Laufe der Zeit geändert. Viele Experten glauben inzwischen, dass es dafür keinen festen Prozentsatz gibt. Darüber hinaus gibt es immer wieder neue Ideen zur Schlüsselwortdichte, wie z.B. die WDF*IDF-Formel, die darauf abzielt, die korrekte Verwendung von Schlüsselwörtern neu zu definieren.

Meta-Tags

Meta-Tags sind Markierungen im HTML-Code, die der Suchmaschine bestimmte Eigenschaften einer Website erklären. Webmaster können hier im Code definieren, wie Google und Co. mit einer Seite umgehen sollen oder was Sie dazu sagen sollen. Wichtige Meta-Tags sind zum Beispiel:

  • das title-Tag (in der Kopfzeile): benennt eine Seite und wird in der Regel als Titel in den Suchergebnissen verwendet, hier sind zum Beispiel Schlüsselwörter sehr wichtig, um dem Benutzer den Inhalt der Seite anzuzeigen;
  • das Meta-Beschreibungs-Tag: beschreibt den Inhalt einer Seite und wird oft als Teaser in Suchmaschinen verwendet;
  • (IMG-)Titel : (IMG) Alt: beschreibt den Inhalt eines Bildes und wird angezeigt, wenn das Bild z.B. nicht geladen werden kann;
  • Robots: bestimmt z.B., ob eine Suchmaschine eine Website durchsuchen und/oder indizieren soll;
  • Canonical: kann eine Website mit identischem Inhalt definieren, um der Suchmaschine zu signalisieren, welche Seite nicht durchsucht werden muss.

Nicht alle Meta-Tags werden von der Suchmaschine berücksichtigt, einige wiegen schwerer, andere weniger für das Ranking.

HTML

Suchmaschinen bevorzugen gut strukturierte Inhalte. HTML-Tags können verwendet werden, um Text, Videos oder Bilder zu organisieren und zu strukturieren. Viele SEO-Experten gehen davon aus, dass z.B. mit bestimmten Tags markierte Schlüsselwörter von Suchmaschinen als wichtig erkannt werden. Dazu gehören Titel-Tags wie h1 oder h2 sowie sortierte oder unsortierte Listen.

Links

Links sind die internen und externen Verbindungen einer Website. Links, die von anderen Sites zu Ihrer Site führen, gehören hauptsächlich in den Bereich der Off-Page-Optimierung. Der interne Link einer Seite wird dagegen als wichtiger Faktor für die SEO einer Seite angesehen. Je mehr die einzelnen Seiten einer Website miteinander verknüpft und besser strukturiert sind, desto mehr kann sich der Benutzer auf der Website bewegen. Eine Eigenschaft, die von Suchmaschinen positiv bewertet wird.

Links können an verschiedenen Stellen auf einer Website platziert werden. Die Platzierung hat wahrscheinlich auch einen Einfluss darauf, wie die Suchmaschine einen Link einordnet. Links in der Hauptnavigation könnten daher wichtiger sein als Links in der Fußzeile. Häufig wird die Funktionalität von Links in der Suchmaschinenoptimierung mit dem „Linkjuice“ erklärt. Jede Website hat daher eine individuelle Stärke, d.h. eine gewisse Menge an Linkjuice. Die Stärke wird durch verschiedene Faktoren wie z.B. die Anzahl der eingehenden Links definiert. Dieser Linkjuice wird von einer Website teilweise über interne und externe ausgehende Links übermittelt. Je mehr Links sich auf einer Seite befinden, desto mehr Linkjuice kann also von dieser Seite zu anderen Seiten fließen. Der Backlink einer starken Website ist daher wertvoller als der einer Website mit wenigen Links.

URLs & Umleitungen

Die URL einer Seite kann einen Einfluss auf das Ranking in Suchmaschinen haben. Schlüsselwörter in der URL werden von vielen SEO-Experten als ein wichtiger Ranking-Faktor angesehen. Die Länge einer Webadresse könnte ebenfalls einen Einfluss auf das Ranking haben, wie Matt Cutts von Google vorgeschlagen hat.

Website-Struktur:

Eine gute Seitenstruktur zeigt der Suchmaschine, dass eine Website benutzerfreundlich gestaltet ist. Das bedeutet zum Beispiel, dass jede Unterseite mit einem Minimum an Klicks erreichbar ist, dass die Navigation gut durchdacht oder das Design korrekt ist. Suchmaschinen können verschiedene Programmiersprachen, Dateien oder Seitenelemente nicht oder nur unzureichend erforschen. Google zum Beispiel hatte in der Vergangenheit immer wieder Probleme beim Lesen von AJAX-Anwendungen. Infolgedessen wurden die Seiten nicht (vollständig) erforscht und/oder indiziert.

Website-Betreiber müssen eine Seite so gestalten, dass sie für Suchmaschinen leicht zugänglich ist. Dazu gehört z.B. die Gewährung der entsprechenden Rechte in der robots.txt-Datei der Seite. Die Erstellung einer Sitemap kann auch die Indizierung durch Suchmaschinen erleichtern.

Analyse der Onpage Optimierung

Bei der Analyse der Optimierung einer Seite erklärt Google immer, dass Website-Betreiber sich bei der Suchmaschinenoptimierung einfach daran orientieren sollten, was für den Nutzer nützlich ist. Selbst wenn dies in erster Linie richtig ist, verfügt die Suchmaschine über mehr als 200 Ranking-Faktoren, die es ihr ermöglichen, eine Seite zu bewerten. Um den Überblick über die kleinen Anpassungen zu behalten, die Website-Betreiber vornehmen müssen, um ihre Site optimal zu präsentieren, können einige Tools helfen. Diese Tools lassen sich in kostenpflichtige Software wie Searchmetrics oder Sistrix unterteilen.

Diese Werkzeuge bieten eine breite Palette von Funktionen und ermöglichen so eine gründliche Analyse. Sie verlassen sich auf ihre eigene Datenbank, um Rankings und Schlüsselwörter korrekt zu bestimmen. Es gibt auch kostenlose Tools wie den Screaming Frog oder die Google-Suchkonsole. Diese Programme analysieren auch Ihre eigene Website und liefern Daten über den Stand der Optimierung. Allerdings ist der Funktionsumfang hier begrenzt.

Inhalt der Webseite

Der Content (Inhalt) einer Website umfasst z.B. Text, Bilder, Videos oder Grafiken. Einzigartige, aktuelle und qualitativ hochwertige Inhalte beeinflussen die verschiedenen Ranking-Faktoren und sind der Schlüssel zu einer hohen Kundenzufriedenheit. So erhöhen sie beispielsweise die Aufenthaltsdauer und verringern die Rücklauf- und Absprungrate des SERP. Duplizierter Inhalt, d.h. Inhalt, der auf verschiedenen Seiten dupliziert wird, kann von Google negativ bewertet werden. Sie bedeuten einen zusätzlichen Explorationsaufwand für die Suchmaschine und nützen dem Leser nicht.

Einzigartige Inhalte sind daher ein Faktor, den Webmaster bei der Optimierung ihrer Homepage nicht vernachlässigen sollten. Um qualitativ hochwertige Inhalte zu veröffentlichen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Neben einem Blog, in dem regelmäßig Artikel oder Tutorials erscheinen, können Website-Betreiber z.B. Videos oder Infografiken erstellen. Auch gut gemachte E-Books oder White Papers bieten dem Leser Hilfe, Beratung und Unterhaltung und beeinflussen so wichtige Ranking-Faktoren positiv.