Die ehrlichste Antwort auf die Frage nach dem Preis lautet: Es kommt darauf an. Damit kann aber niemand planen. Deshalb erklären wir hier, wovon die Kosten abhängen, welche Ausgaben nach dem Start dazukommen und was Sie bei uns konkret bezahlen.
Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Eine einfache Seite aus dem Baukasten bekommen Sie für wenige Euro im Monat, wenn Sie alles selbst machen. Eine individuell gestaltete Firmen-Website mit Texten, Bildern und sauberer Technik kostet beim Profi meist einen vierstelligen Betrag. Shops, Buchungssysteme oder Portale liegen deutlich darüber.
Diese Spanne ist so groß, weil unter „Website“ sehr unterschiedliche Dinge verstanden werden. Eine Visitenkarte mit Telefonnummer ist etwas anderes als eine Seite, über die jede Woche neue Kunden kommen sollen.
Die vier großen Preistreiber
1. Umfang
Eine Website mit fünf Seiten ist schneller gebaut als eine mit fünfzig. Jede Seite braucht Struktur, Gestaltung, Text und Bilder. Mehr Seiten bedeuten aber auch mehr Chancen, bei Google gefunden zu werden, etwa mit einer eigenen Seite pro Leistung.
2. Inhalte
Der unterschätzte Kostenfaktor. Wenn Texte und Fotos fertig vorliegen, geht es schnell. Wenn sie erst geschrieben und fotografiert werden müssen, kostet das Zeit. Gute Texte sind trotzdem gut angelegtes Geld, denn sie entscheiden, ob Besucher anrufen und ob Google die Seite versteht.
3. Funktionen
Ein Kontaktformular ist Standard. Ein Onlineshop, eine Terminbuchung, ein Mitgliederbereich oder eine Anbindung an Ihre Warenwirtschaft sind eigene kleine Projekte und werden entsprechend kalkuliert.
4. Betreuung
Eine Website braucht nach dem Start Hosting, Updates und gelegentlich Änderungen. Das sind laufende Kosten, die man von Anfang an einplanen sollte, statt später davon überrascht zu werden.
Welche laufenden Kosten kommen dazu?
Viele Angebote nennen nur den Preis für die Erstellung. Damit eine Website dauerhaft funktioniert, fallen aber regelmäßig weitere Posten an:
- Domain: die Adresse Ihrer Website, jährlich zu verlängern.
- Hosting: der Server, auf dem die Website liegt, dazu E-Mail-Postfächer und SSL-Zertifikat.
- Updates und Sicherheit: Bei WordPress müssen System, Theme und Plugins regelmäßig aktualisiert werden. Dazu kommen Sicherungen.
- Rechtliches: Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Abfrage müssen aktuell bleiben, wenn sich Gesetze oder eingesetzte Dienste ändern.
- Änderungen: neue Fotos, Preise, Öffnungszeiten oder eine zusätzliche Leistungsseite.
Bei unseren Monatspaketen sind Hosting, Pflege und Updates enthalten. Wenn Sie einmalig zahlen, kümmern Sie sich selbst darum oder buchen die Website-Pflege dazu.
Was kostet eine Website bei Schwarzer Knick?
Wir arbeiten mit drei Paketen zum Festpreis. Sie können monatlich zahlen, dann sind Hosting und Pflege dabei, oder einmalig, dann betreiben Sie die Website selbst.
| Paket | Umfang | monatlich | einmalig |
|---|---|---|---|
| Web-Small | 2 Seiten, 2 SEO-Texte | ab 69 € | ab 1.099 € (eine Seite) |
| Web-Basic | 5 Seiten, 5 SEO-Texte | ab 89 € | ab 2.290 € |
| Web-Professional | 10 Seiten, 10 SEO-Texte | ab 109 € | ab 3.290 € |
Alle Preise zzgl. gesetzlicher MwSt. Was in den Paketen genau steckt, steht auf der Seite Homepage erstellen lassen. Für Shops und größere Projekte machen wir nach dem ersten Gespräch ein eigenes Angebot.
Monatlich oder einmalig: Was ist günstiger?
Auf den ersten Blick wirkt die Einmalzahlung günstiger. Rechnen Sie aber Hosting, Updates und gelegentliche Änderungen dazu, die Sie sonst selbst organisieren oder einzeln bezahlen. Beim Monatspaket ist das alles erledigt, und Sie haben feste Kosten, die sich gut planen lassen.
Die Einmalzahlung passt, wenn Sie Technik selbst in der Hand haben möchten oder schon einen Hoster und jemanden für die Pflege haben. Das Monatspaket passt, wenn Sie sich um nichts kümmern wollen.
Baukasten, Freelancer oder Agentur: Wo liegen die Unterschiede?
Baukasten: der günstigste Einstieg. Gestaltung, Texte, Bilder, Rechtstexte und Google-Grundlagen erledigen Sie aber selbst. Die Zeit, die Sie dafür brauchen, sollten Sie ehrlich mitrechnen.
Freelancer: persönlich und oft günstiger als eine Agentur. Fällt die eine Person aus, steht das Projekt allerdings still, und Texte, Fotos oder Hosting müssen Sie häufig selbst dazubuchen.
Agentur: mehr Leistung aus einer Hand und ein Team im Hintergrund. Große Agenturen sind für kleine Betriebe oft zu teuer, kleine regionale Agenturen liegen meist dazwischen.
So sparen Sie Geld, ohne an der falschen Stelle zu sparen
- Inhalte vorbereiten: Notieren Sie Ihre Leistungen, typische Kundenfragen und was Sie von anderen unterscheidet. Das spart Abstimmungsrunden.
- Klein anfangen: Starten Sie mit den wichtigsten Seiten und erweitern Sie später. Eine gut gebaute Website wächst mit.
- Eigene Fotos nutzen: Echte Bilder von Ihrem Betrieb wirken besser als Stockfotos und sparen Lizenzkosten.
- Nicht beim Fundament sparen: Ladezeit, mobile Darstellung, Rechtstexte und Google-Grundlagen lassen sich später nur mit Aufwand nachrüsten.
Woran Sie ein unseriöses Angebot erkennen
- Der Preis ist sehr niedrig, aber Hosting, Texte oder Bilder kosten später extra.
- Sie bekommen keinen Zugang zu Ihrer eigenen Website oder Domain.
- Es gibt Garantien für Google-Platzierungen. Die kann niemand seriös geben.
- Der Vertrag läuft viele Jahre und lässt sich kaum kündigen.
Unser Tipp
Vergleichen Sie Angebote nicht nur nach dem Preis, sondern danach, was am Ende dabei herauskommt. Eine günstige Website, die keine Anfragen bringt, ist teurer als eine, die sich nach ein paar Monaten bezahlt gemacht hat. Wenn Sie wissen möchten, was Ihre Website kosten würde, rufen Sie uns an. Das erste Gespräch ist kostenlos.
