Gutes Webdesign erkennt man daran, dass Besucher sofort verstehen, was Sie anbieten, Ihnen vertrauen und ohne Umwege Kontakt aufnehmen. Schönheit gehört dazu, ist aber nicht das Ziel. Ein guter Internetauftritt folgt ein paar Regeln, die für den Handwerksbetrieb genauso gelten wie für die Steuerkanzlei.
Regel 1: Ist in fünf Sekunden klar, was Sie machen?
Die Startseite muss oben, ohne Scrollen, drei Fragen beantworten: Was bieten Sie an? Für wen? Und wo? Ein Satz wie „Ihr kompetenter Partner für individuelle Lösungen“ beantwortet keine davon. „Haustüren, Fenster und Wintergärten aus Babenhausen“ beantwortet alle.
Regel 2: Funktioniert die Seite auf dem Smartphone?
Die meisten Besucher kommen mobil. Gutes Webdesign beginnt deshalb beim kleinen Bildschirm: lesbare Schrift, große Buttons, keine Elemente, die über den Rand ragen. Mehr dazu in unserem Artikel über Mobile SEO.
Regel 3: Wirkt die Website glaubwürdig?
Vertrauen entsteht durch Echtheit. Fotos von Ihrem Team und Ihrer Arbeit, echte Kundenstimmen, ein vollständiges Impressum und eine aktuelle Datenschutzerklärung. Austauschbare Symbolbilder und Superlative ohne Beleg bewirken das Gegenteil.
Regel 4: Ist die Navigation einfach?
Besucher sollten jede wichtige Seite mit einem oder zwei Klicks erreichen. Wenige, klar benannte Menüpunkte sind besser als ein verschachteltes Menü mit kreativen Namen. „Leistungen“, „Referenzen“, „Über uns“, „Kontakt“: Jeder weiß sofort, was ihn erwartet.
Regel 5: Lädt die Seite schnell?
Jede Sekunde Wartezeit kostet Besucher. Große Bilder, Slider mit fünf Fotos und viele Erweiterungen sind die üblichen Bremsen. Eine schnelle Seite wirkt professionell und wird von Google bevorzugt.
Regel 6: Ist der Weg zur Anfrage kurz?
Telefonnummer oben und auf dem Handy anklickbar, ein kurzes Formular, am Ende jeder Leistungsseite ein klarer nächster Schritt. Wer erst suchen muss, wie er Sie erreicht, sucht oft lieber den nächsten Anbieter.
Regel 7: Wird die Website gepflegt?
Ein guter Internetauftritt ist nie einfach fertig. Veraltete Öffnungszeiten, ein Team, das so nicht mehr existiert, oder ein Copyright von vor fünf Jahren fallen auf. Dazu kommen technische Updates und rechtliche Anpassungen. Planen Sie die Pflege von Anfang an ein oder geben Sie sie ab, etwa mit unserer Website-Pflege.
Was macht einen guten Internetauftritt für Google aus?
Im Kern dasselbe wie für Menschen: klare Themen pro Seite, verständliche Texte, saubere Technik. Dazu kommen ein paar unsichtbare Dinge wie Seitentitel, Beschreibungen und strukturierte Daten. Wie das im Detail geht, erklären wir im Artikel zur Onpage-Optimierung.
Wie prüfe ich meine eigene Website?
Zeigen Sie Ihre Startseite jemandem, der Ihren Betrieb nicht kennt, und fragen Sie nach fünf Sekunden: Was machen wir? Wo? Wie erreichst du uns? Die Antworten sagen oft mehr als jedes Analyse-Werkzeug.
Wenn Sie eine neue Website planen oder Ihre bestehende überarbeiten möchten, sprechen Sie uns an. Wie wir dabei vorgehen und was es kostet, steht unter Homepage erstellen lassen.
