Wissen

SEO oder AI Search: Was sich wirklich ändert

ChatGPT, Perplexity, KI-Übersichten bei Google. Muss man jetzt alles anders machen? Kurz gesagt: weniger, als viele behaupten.

Draufsicht auf einen Besprechungstisch mit Laptops und Tablets, überlagert von einem Netz aus Verbindungen

Seit Google über vielen Suchergebnissen eine KI-Zusammenfassung zeigt und immer mehr Leute ChatGPT statt einer Suchmaschine fragen, bekommen wir eine Frage ständig gestellt: Ist SEO jetzt tot?

Nein. Aber es verändert sich, und es lohnt sich, genauer hinzuschauen.

Was ist eigentlich neu?

Bei der klassischen Suche bekommt man eine Liste von Links und entscheidet selbst, welchen man anklickt. Bei einer KI-Antwort liest man zuerst eine Zusammenfassung. Darunter stehen ein paar Quellen, aus denen die Antwort gebaut wurde.

Das hat zwei Folgen. Erstens klicken weniger Leute auf Ergebnisse, weil die Antwort schon da ist. Zweitens zählt es plötzlich, ob Ihre Website zu den drei, vier genannten Quellen gehört. Wer dort fehlt, wird gar nicht erst wahrgenommen.

Woher die KI ihre Antworten nimmt

Die genaue Auswahl verrät kein Anbieter. Was man beobachten kann: Zitiert werden vor allem Seiten, die eine Frage klar beantworten, gut gegliedert sind und vertrauenswürdig wirken. Das klingt vertraut, denn genau das belohnt Google seit Jahren.

Anders gesagt: Eine Website, die bei Google schlecht abschneidet, wird auch von ChatGPT selten empfohlen. Die Grundlagen bleiben dieselben.

Was Sie konkret tun können

  • Fragen direkt beantworten. Schreiben Sie die Fragen auf, die Kunden Ihnen am Telefon stellen, und beantworten Sie sie auf Ihrer Website. Kurz, konkret, ohne Umschweife.
  • Klar sagen, wer Sie sind. Firmenname, Leistungen, Standort und Einzugsgebiet sollten eindeutig auf der Website stehen, und zwar überall gleich.
  • Struktur hilft. Sinnvolle Zwischenüberschriften, Listen, und strukturierte Daten nach schema.org machen es Maschinen leichter, Ihre Inhalte richtig einzuordnen.
  • Vertrauen zeigen. Echte Referenzen, echte Bewertungen, echte Menschen mit Namen. Anonyme Websites werden seltener zitiert.
  • Technik nicht vergessen. Wenn Inhalte erst per JavaScript nachgeladen werden oder die Seite sehr langsam ist, sehen manche Systeme davon wenig.

Was Sie lassen sollten

Es gibt inzwischen Angebote, die „garantierte Nennungen in ChatGPT“ versprechen. Seien Sie da vorsichtig. Niemand kontrolliert, was diese Systeme antworten. Wer Garantien gibt, verkauft entweder heiße Luft oder Methoden, die Ihnen später schaden.

Auch massenhaft KI-geschriebene Texte sind keine gute Idee. Davon gibt es im Netz schon genug, und genau die werden von Suchmaschinen und KI-Systemen zunehmend aussortiert.

Unser Fazit

Wer seine Website ordentlich macht, also verständlich, schnell, gut gegliedert und ehrlich, ist auch für die KI-Suche gut aufgestellt. Neu ist vor allem, dass Klarheit noch wichtiger wird. Eine Seite, die eine Frage in zwei Sätzen beantwortet, hat bessere Chancen als ein langer Text, der um das Thema herumredet.

Kostenlose Erstberatung

Fragen zu Ihrer Website?

Rufen Sie an oder schreiben Sie uns. Wir antworten persönlich und ohne Verkaufsgespräch.

Kontakt aufnehmen
06073 7234882 post@schwarzer-knick.de

Am Fuchsberg 56 · 64832 Babenhausen